• 30.08.-01.09.2019
  • Messezentrum Salzburg

Aktuelle Pressemitteilung

S C H L U S S B E R I C H T

creativ - Die Stadt der Ideen in Salzburg

Große Begeisterung für neues Konzept

DIE TRENDS: Natürlichkeit mit Frische-Flash

© Reed Exhibitions/Andreas Kolarik

SALZBURG (5. März 2019). – „Wow“, das war wohl eines der am häufigsten verwendeten und gehörten Worte auf der creativ. Und dies zurecht:  Denn Veranstalter Reed Exhibitions hatte für Österreichs einzige Ordermesse für die Geschenkartikel-, Wohnaccessoires- und Lifestylebranche ein völlig neues Konzept erarbeitet. Premiere war vom 1. bis 3. März im Messezentrum Salzburg. Die mehr als 150 Aussteller*) und 3.874 Fachbesucher aus dem In- und Ausland erkannten „ihre“ creativ kaum wieder: Aus der traditionellen creativ war die „creativ - Die Stadt der Ideen“ geworden, deren vier Stadtviertel inspirativ, emotional und erlebnisorientiert inszeniert waren. Parallel zur creativ Stadt ging die Tracht & Country Frühjahr, die international bedeutendste Fachmesse für Home of Alpine Lifestyle, in Szene.

„Die zugrundeliegende Idee, den Messebesuch ähnlich einem Bummel durch die verschiedenen Viertel einer Stadt zu gestalten, hat voll eingeschlagen. Das neue Konzept hat sich als stimmig und enorme Aufwertung der creativ erwiesen“, freute sich Dietmar Eiden, Managing Director B2B-Messen bei Reed Exhibitions, bei Messeschluss. „Neunzehn von zwanzig Fachbesucher können diese neue creativ weiterempfehlen. Ein enorm guter Wert, der uns die Bestätigung gibt, das Konzept zur kommenden Herbstausgabe konsequent weiterzuentwickeln.“

Bummel durch die creativ-Stadt

Die neue creativ-Stadt bestand aus vier Stadtteilen. Da lockte das junge und aufstrebende TREND-Viertel, glitzerte das altbewährte und schmucke CHIC-Viertel, inspirierte das traditionelle und touristische ALPIN-Viertel und beeindruckte das neue HOME-Viertel mit Wohlfühl-Atmosphäre. Alle Stadtviertel verfügten über ihr pulsierendes Zentrum, hippe, charakteristische Stadtplätze, an denen sich alles miteinander verband: Verkaufsflächen mit einzigartiger Produktpräsentation, außergewöhnlich dekorierten Schau-Elementen, gemütlichen Sitzgelegenheiten und kulinarischen Köstlichkeiten. Hier konnten die Fachbesucher in entspannter Atmosphäre die neuesten Trends entdecken, sich inspirieren lassen, ordern - und sich regelrecht zuhause fühlen. Einen inhaltlichen Vorgeschmack, was die Besucher bei der nächsten creativ vom 30. August bis 1. September 2019 zusätzlich erwartet, lieferten die Coming Soon Areas für die geplanten neuen Stadtviertel „Organic“ und „Kids“.

Überwältigende Zustimmung der Fachbesucher

Ideen, Konzepte und deren Umsetzung sind eine Sache, die Reaktionen von Ausstellerschaft und Messepublikum eine andere. Seitens der Fachbesucher fiel das Votum eindeutig aus: Bei der Besucherbefragung erteilten 92,5 Prozent der Befragten dem Konzept der creativ-Stadt die Schulnoten 1 und 2. Mit dem Messeangebot selbst zeigten sich etwas mehr als drei Viertel sehr zufrieden, die allermeisten befragten Besucher (94,3 %) wollen die Messe weiterempfehlen. Nach beruflichen Funktionsbereichen waren zwei Drittel der Fachbesucher selbständige Unternehmer und jeweils rund ein Zehntel Geschäftsführer und im Marketing Tätige. Dem entspricht die hohe Entscheiderquote von 93,5 Prozent (ausschlaggebend und mitentscheidend; plus beratend = 97,2 %).

Aussteller vom neuen Konzept höchst angetan

Begeistert fiel das Feedback auch seitens der Aussteller aus. So sagte Hans Lauterbach, Pfronten-Schmuck GmbH: „Standing Ovations! Es ist einfach sensationell. Das neue Konzept, das hört sich so einfach an, das sind ja Geistesblitze in der Messelandschaft. Das ist eine andere Galaxie. Ob das jetzt der Eingangsbereich ist – so was haben sie in Europa bei den Gebrauchsgütermessen nicht, das ist einzigartig hier. Bei der creativ wurde richtig viel investiert - für jetzt und in die Zukunft. Und darum sage ich: nur noch geil! Ob wir im Herbst wieder dabei sind? Das ist gar keine Frage, natürlich!“

Ähnlich Kristin Czernakowski, trendfleur GmbH: „Ich finde es wunderbar. Reed Exhibitions hat nicht nur gesagt, dass sie etwas Neues machen, sie haben es auch getan. Die Fachbesucher werden bereits im Entrée abgeholt und dann auf die Reise geschickt. Mir gefällt, dass für uns Aussteller hier ein Konzept entstanden ist, dass man auch wirklich ein Konzept nennen kann. Viele kleine Aussteller-Newcomer machen die creativ zu etwas Einmaligen. Der Freitag war für uns so gut wie noch nie - einfach sensationell. Bei der neuen creativ ist viel investiert und getan worden. Hier ist einfach eine positive Stimmung. Wir kommen gerne wieder!“

Lars Adler, Hoff Interieur GmbH & Co. KG war sehr positiv überrascht: „Voller Spannung sind wir diesmal zur creativ nach Salzburg angereist, um das neue Konzept der ‚Stadt der Ideen‘ mitzuerleben. Die Messe präsentierte sich komplett neu - nach Themenbereichen orientiert. Nicht nur wir, auch unsere Kunden waren davon wirklich begeistert. Die creativ ist dadurch wieder überregional im Gespräch und wir freuen uns schon auf die Fortsetzung im September.“

Die vielen Newcomer begeisterten Martin Semmelbauer von BADEKO GmbH: „Die creativ in Salzburg zeigte sich mit einer erfrischenden neuen Idee, das Ganze für Besucher und Aussteller interessanter zu gestalten. Vor allem die vielen Newcomer waren mit sehr tollen und einzigartigen Produkten mit am Start, die man nicht überall zu sehen bekommt. Die Firma Badeko hat es sehr gefreut mit dabei zu sein und wird sich im September erneut mit Ihren Weihnachtsprodukten präsentieren.“

DIE TRENDS: Natürlichkeit mit Frische-Flash

Die Fachmesse creativ hat einen neuen Weg beschritten, ein Weg nach Plan. Einen Weg nach „Stadtplan“. Die vier Stadtteile schließen alles ein, was uns guttut, uns gefällt, was das Leben schöner, praktischer und detailreicher macht und den Jahresablauf gestalterisch spiegelt.

Die vier „Grätzl“ laden zum Bummel ein. Großes Thema der creativ ist stets das Wohnen, gezeigt an inspirierenden Szenen, die unterschiedlicher kaum sein können. In gedämpften Naturtönen mit Vintage-Touch zeigen sich Holzmöbel mit Struktur, kräftiges Leinen und Altholz, Zinkschaff und –kübel in Eintracht mit gerippter Tischkeramik in pudrigen Pastells. Ein Lederfauteuil in Cognacton ergänzt in nobler Zurückhaltung.

Frische-Flash und gute Laune

Ein Frische-Flash in hellem Türkis bringt gute Laune: der Tisch ist gedeckt mit Tellern in allen vorstellbaren Türkistönen, Tischtextilien setzen die I-Tüpfelchen, die „alt“ patinierten türkisen Eisenstühle sind mit tropisch bedruckten Kissen belegt.

Dunkler angelegt sind die samtigen Kuschelmöbel wie Recamiere und Polstersessel in Tiefsee-Petrol und Aubergine. Zurückhaltender: Szenen in Altrosa-Lila-Beerenfarben.

Weiße Picknick-Körbe mit schwarzen Lederriemen bringen Urbanität auf die Wiese, weiße Ampelkörbe hängen mit dicken Seilen.

Osterhasen drinnen und draußen

Ganz im Zeichen nahender Ostertage tummeln sich Hasen aller Stilrichtungen durch Haus und Garten. Mal in rostigem Blech, mal in Hochglanzkeramik, als duftige Seife. Geflochtene Nester gibt es neben rustikalen Astflechtungen nun auch in den aktuellen sanften Pastells. Rosa Füchse begrüßen den Frühling, Filzfeen und Filzfrösche schließen sich an. Keramik für Schalen, Krüge und Vasen nehmen pflanzliche Formen an. Hasen und Häslein gibt auch in Silber und Gold, Rosé- und Lia-Metallisé, teils als unübersehbar große Tischdekoration, allover sprenkelnd und glitzernd.

Weihnachten: It’s Glitzer-Time

Geglitzert wird zur Weihnachtszeit aus Tradition. Alternativ präsentieren Holzbäume ihr Material, unlackiert, ganz Natur. Auf dicken Spreißeln und Kantholzleisten finden Figürchen ihren Stellplatz – ja, da wird nichts mehr gehängt.

Neben diesen kreativen Ausnahmen baumeln an künftigen Weihnachtsbäumen Glaskugeln mit nostalgischem Innenleben wie kleinen Funkelhäuschen und Hirschlein, Stoffpüppchen mit Wolllöcken und Spitzenkleidern geben neue Engeltypen ab und im Kontrast zu Weiß, Silber und Gold treten Engerl in schwarzen Tütüs an. Pummelige Holzengel tragen Krönchen, Elche und Hirsche im weißen Fell sind mit Glitzergeweihen bestückt.

Holzfiguren wie bunte Schaukelpferdchen und Figuren wie aus alten Bilderbüchern setzen die Tradition fort, unterstützt durch neue Keramik-Kugeln für den Baum. Flauschige Kamel- und Lamafiguren eigenen sich auch für Girlanden, nicht nur zur Weihnachtszeit.

Delikatessen vom Feinsten

Gutes für Leib und Seele kann Heuschnaps bedeuten. Oder Edelweißlikör – lustige Motive vermitteln Schnäpschen-Humor, Trink- und Würfelspiele im Flaschenverschluss tragen zur Spaßgemeinschaft bei.

Handgemachter Bio-Ingwerlikör kommt ohne Zucker aus, die Süße stammt vom Apfel. Erfrischung und Gesundheit verbinden sich in leichten Chi-Getränken mit sanftem Ingweranteil, angereichert mit Ginseng, Blutorangen und Vitamin C. Aus gleichen ganzheitlichen Wohlfühl-Überlegungen entstanden vegane Pflegeserien und Mineralstoffpillen – alles verpackt ohne Plastik – Zuckerrohrbehälter schauen genauso aus, Maisverpackung und Frottee schützen Glasflaschen während der Versendung.

Tees „aus den besten Teegärten der Welt“ in immer wieder neuen Mischungen werden gezielt für sportliche Power, zur Steigerung allgemeiner Energie oder zur Beruhigung in kleinen Schlucken genossen, und Tee mit 24 karätigem Blattgold beruft sich auf antike Heilkunst.

Seifen zum „Reinbeißen“

Seifen zum „Reinbeißen“ spielen alle frischen Candyfarben durch, schlammtonige und schwarze Seifen unterstreichen ihre therapeutische Einflussnahme auf Haut und Haar. Seifen zu verschenken ist kein Fauxpas, die aufwändigen Verpackungen liefern Keramikhäschen, Küken und Enten oder wollige kleine Schafe, Blumen, Maschen mit Perlen und Spitze mit.

Schmuck aus Papier und Edelmetall

Ketten aus Flusssteinen, riesige Scheibenanhänger und Herzen aus geschliffenem Glas bilden einen starken Gegensatz zu all dem Feinen und Filigranen, das Schmuck heute ausmacht. Zierliche Glassteinchen reihen sich an Kettchen, kleine Anhänger in Edelstahl, auch Rosé vergoldet, sind Unikate aus Gussharz mit unterschiedlicher Maserung, Silberschmuck schwelgt in unregelmäßigen Formen, Bernstein und Perlen werden in Sterlingsilber gefasst. Echte Blumen schimmern aus Kunstharz, auf Lederband gefädelt.

Der Trend zu Papierkunstwerken, aus Amerika kommend, zeigt sich auch in Papierperlen und Papierschnüren, bunt eingefärbt, als Collier zu tragen.

Feiner Holzschmuck, gelasert oder gedrechselt, wird mit Edelmetall kombiniert und leitet über zum Alpinstyle, in dem Holz auch für Uhren, spirituelle Engel, Backmodelformen, für geschnitzte Verzierungen im Stil von Stuckaturen verwendet wird. Auch Blankbücher aller Größen haben Sperrholzdeckel, Zapfen von Zirbe und Pinie nehmen ätherische Öle auf, das Edelweiß kehr als Schlüsselanhänger oder Broschen wieder, Bergalmwanderstöcke erinnern an den Alm-Öhi.

Start ups und jugendlicher Idealismus

Öko- und Nachhaltigkeitsgedanken zeichnen eine ganze Reihe junger Aussteller aus, denen die Creativ ein Forum geboten hat. Teils in Sozialprojekten gefertigte Produkte wie indische Decken aus Vintage-Saris, jedes Stück ein Unikat, apart und auffallend designte Taschen und Beutel aus Kolumbien in einer Art von Häkeln in vielen Stunden fabriziert, bunte Taschen und Täschchen aus indonesischen Zement- und Fischfuttersäcken, ökologische Duftkerzen in ehemaligen Weinflaschen (einfach abgeschnitten und mit Wachs befüllt), witzige Miniwerkzeuge, die in der Geldbörse Platz haben, ungewöhnliche Stadtansichten auf Stofftaschen und Crepe de Chine-Tüchern. Interessant: Etliche dieser jungen Designer können auf bereits gewonnene Preise hinweisen.

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*) Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG auf Frauen und Männer in gleicher Weise.